|
Die transpersonale
Psychologie ist eine psychologische Richtung, die in ihrer
heutigen Form den 60er Jahren in den USA entwickelt wurde. Der Ausdruck
"transpersonal" bedeutet "das Persönliche überschreitend".
Die transpersonale Psychologie richtet ihren Blick nicht nur auf
die individuelle Persönlichkeit, sondern über die Persönlichkeit
hinaus auch auf philosophische, religiöse und spirituelle Aspekte.
Die Wurzeln der transpersonalen Psychologie gehen zurück auf
die Arbeiten von C.G.Jung, Viktor Frankl, Roberto Assagioli und
Karlfried Graf Dürckheim. Bekannte Namen der transpersonalen
Psychologie sind Stanislav Grov, Anthony Sutich und Abraham Maslow.
Die transpersonale Psychotherapie umfasst
Techniken der Gestalttherapie, der Körpertherapie, der Meditation
und spiritueller Techniken.
Was ist nun mit dem initiatischen Weg gemeint,
und wie sieht die initiatische Therapie aus? Initiatisch kommt von
„initiare“. Das Tor zum Geheimen öffnen. Was ist
das Geheime? Das sind wir selbst in unserem tiefsten Kern, in unserem
Selbst, in unserem Wesen. Mit Wesen meinen wir hier die Weise, in
der das überweltliche Sein in jedem Menschen in individueller
Weise anwesend ist und in ihm und durch ihn hindurch manifest werden
möchte in der Welt: in der Weise, die Welt wahrzunehmen, zu
gestalten und zu lieben. So bewegt sich der Mensch auf dem initiatischen
Weg, ausgehend von einer initiatischen Erfahrung, in der er sich
zum ersten Mal seines Wesens inne wird, auf dem Weg der Verwandlung
zum wahren Selbst: Individuation.
Wir unterscheiden zwischen Welt-Ich und eigentlichem Selbst. Das
Welt-Ich ist mehr das kleine Ich das Besitz, Macht und Geltung sucht
und für das alles sich um sein Bestehen in der Welt dreht –
es ist auch das Ich das sich um andere und sich sorgt . Doch der
in diesem Ich lebende Mensch ist nicht schon identisch mit dem in
seinem Wesen Verankerten.
Es ist wichtig zu sehen, dass die Entwicklung zur Person dem Welt-Ich
nichts von seiner Leistungskraft nimmt, sondern im Gegensatz sie
erhöht, weil mit dem Gewinn an Transparenz die Herrschaft des
kleinen egozentrischen Ichs abgebaut wird und der Mensch in die
Möglichkeit gesetzt wird sich in einem weiteren Rahmen zu sehen
und seine Sinnhaftigkeit zu erkennen.
An der Schule für Initiatische
Therapie der Existentialpsychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte
Todtmoos-Rütte unter Leitung von Dr. Karlfried Graf Dürckheim
und Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim wurde mir folgendes
Certifikat ausgestellt:
Mitarbeiter der Schule und
berechtigt, sie in Lehre und Praxis in den Fächern
Geführtes Zeichnen,
Personale Leibarbeit und Traumarbeit zu vertreten.
Ausbildungszeiten waren April
1986 bis Dezember 1990 (4 Jahre)
gezeichnet von Dr. Maria Hippius-Gräfin
Dürckheim

Geführtes
Zeichnen
Transpersonal-Personale
Leibtherapie
Traumarbeit
|